Die meisten Unternehmer unterschätzen die volkswirtschaftliche Bedeutung ihres Klein- oder Mittelbetriebs. Dabei gehören 99 % aller Betriebe in Österreich und der EU der Gruppe der KMUs an und beschäftigen mehr als 60 % aller Erwerbstätigen und tragen ebenfalls über 60 % zur gesamten Wertschöpfung bei. Allerdings sieht die Ertragslage meist weniger rosig aus und v. a. bedeutend geringer als bei großen Unternehmen.

44 % aller österreichischen KMUs befanden sich 2007 in der Verlustzone! Woran kann das liegen?

  • Knapp 60 % der KMUs sind „Nicht-Planende“, d.h. sie setzen weder Jahresplanung, noch Soll/Ist-Vergleich oder Kostenrechnung ein.
  • KMUs haben ein wesentlich geringeres Machtpotential gegenüber Banken als Großunternehmen und haben daher häufig eine höhere Kreditkostenbelastung (= höhere Zinsen) bei vergleichbarem Risiko.
  • Großunternehmen haben eigene Abteilungen/Zuständigkeiten für jedes betriebswirtschaftl. Thema (Controlling, Vertrieb, Marketing, Personal, etc.).
  • Unternehmer mit Klein- und Mittelbetrieben sind meist zu sehr in ihrem operativen Geschäftsfeld tätig (z. B. Tischlerei, Schlosserei) und legen zu wenig Aufmerksamkeit auf betriebswirtschaftliche Belange (häufig genannte Ursachen: zu wenig Zeit, zu wenig Interesse oder Wissen).

 

Wir unterstützen Sie dabei Ihre finanzielle Lage vorab zu analysieren, die notwendige Finanzplanung und schlussendlich Kontrollmaßnahmen einzuführen und umzusetzen.